Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede/r Dritte älter als 65 Jahre sein.
Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftler/-innen aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:
Ganzheitliche geriatrische Versorgung: Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation
Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe: Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität
Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen: Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus
Das Preisgeld ist für die Durchführung des für preiswürdig befundenen wissenschaftlichen Vorhabens bestimmt. Die Stiftung hat Interesse an einer Verknüpfung lebens-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen
suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.
Die Stiftung wendet sich ausdrücklich an Nachwuchswissenschaftler/-innen in der Promotions- und frühen Postdoc-Phase (Early Career bis 5 Jahre nach Abschluss der Promotion1, z.B. Anschub- oder Abschlussfinanzierung) sowie an forschungsinteressierte Mediziner/-innen in universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die an der Implementierung innovativer Instrumente oder Methoden arbeiten (Mid Career, 5-10 Jahre nach Abschluss der Promotion).